Der EFG-Erfurt - Baublog

Tag 5 der Feinschliffwoche und 90ster Baublogeintrag 3.07.2009
Liebe Leser und Besucher des Baublogs. Wie kann man die Freude und das Staunen, das uns alle befällt, wenn wir unser neu gestaltetes Gemeindezentrum betreten, nur in diesem Blog ausdrücken?
Viele waren heute zum Gucken und zum Helfen da. Manche haben die Räume das erste Mal seit vielen Wochen gesehen. Sie saßen dann auf den Stühlen und staunten einfach ob der Schönheit. Gestern sagte eine lutherische Pfarrerin: "Die Freundlichkeit und Barmherzigkeit Gottes findet auch im Schönen ihren Ausdruck." Wie wahr! Diese Bilder können nur einen kleinen Einblick in die Geschichte unserer Gemeinde und ihres Baus geben. Aber mit voller Dankbarkeit sagen wir: "Bis hierher hat uns der HERR geholfen."
Unsere Fensterfachfrau Carola. Sie hat heute den ganzen Tag alle Fenster zum wiederholten Male mit Geduld und Freude geputzt. Dieses Danke geht auch an alle anderen, die heute zum Putzen da waren. Das Ergebnis ist überzeugend.
Von Morgens bis in den späten Abend kamen immer wieder neue Helfer, die dabei sein wollten und kräftig mit anpackten.
Thema Technik: Die Scheinwerfer wurden eingestellt. Worüber wir uns aber am meisten heute freuten: Wir haben unsere neuen Lautsprecher wieder zurück, die durch einen Überspannungsschaden ausgefallen waren. Die Geschichte dazu kann Euch Sebastian erzählen.

Ein großer Dank auch an Andreas, der Kabel für Kabel verbindet und das Mischpult einrichtet.
Man at work! Zum Glück gab es für diesen müden Krieger auch Tätigkeiten im Sitzen!

Sehen wir uns am Wochenende?

Tag 4 der Feinschliffwoche 2.07.2009
Es folgen ein paar Blitzlichter des heutigen Tages. Das sind keine über den Tag gesammelten Bilder, sondern der Beobachter ist einmal kurz für fünf Minuten durch das Gemeindezentrum gelaufen und hat einfach drauf los geknipst. Dabei ist noch nicht einmal alles drauf.
 

Tag 3 der Feinschliffwoche 2.07.2009
Im Dämmerlicht des Sommerabends wirkt das Gemeindezentrum einladend durch die hellen Schaufenster.
Wer darf als erster an dem neuen Pult stehen? Johann Gerhard Oncken persönlich. Der Gründer der Baptistengemeinden in Deutschland. Wie kommt der dahin? Diese Frage wird am Samstag um 15.00 Uhr beantwortet.
Mit viel Liebe zum Detail und großem Fachwissen wurden von Brita und Jörg die Pflanzen und Blumen ausgesucht, geliefert und gleich eingeplanzt.

Viele Helfer waren gestern da und kümmerten sich um den weiteren Feinschliff. Ein nicht enden wollender Strom von lieben Leuten kam und fragte nach Arbeit. Das kann ab heute Nachmittag gerne so weiter gehen.
 
 

Tag 2 der Feinschliffwoche30.06.2009
Ein Tag mit Überraschungen, aber ohne Bilder. Grund: Die Batterie der Kamera war leer, und es war so viel los, dass der Beobachter nicht dazu kam, sie zu tauschen.

Viel los: Um 16.00 Uhr kommt der Anruf: "Ach, äh, ganz überraschend... Die Stühle sind schon in Erfurt, können wir sie gleich vorbei bringen?" Kurze Konferenz auf dem Bau: "Wir schaffen das mit der Reinigung, aber eine Stunde brauchen wir noch!" Gesagt, getan. Um 17.30 hielt der LKW vor der Tür, und mit vielen Leuten, die "zufällig da waren" und die den Seniorentreff verlängerten, war die Arbeit nach einer guten Stunde getan. Das Ergebnis: Umwerfend!

Viel los: Manchmal kann viel los auch wenig los heißen. Wenig los war heute mit den neuen Boxen. Genauer: Gar nichts los. Wir haben sie abgebaut und zum Lieferanten gebracht mit der Bitte um eine Fehlerdiagnose. Nun hoffen wir, dass sie trotzdem am Samstag wieder hängen.

Viel los: Die Klos wurden von einer fröhlichen Brigade den ganzen Vormittag über gereinigt und auf Hochglanz gebracht. Auch sonst wurde weiter viel geputzt und fertiggestellt. Jeder, auch wenn er nur für 1-2 Stunden vorbeischaute, konnte beschäftigt werden. Das gilt noch für die ganze Woche. Am besten ab Nachmittag.

Tag 1 der Feinschliffwoche29.06.2009
Der erste Tag der letzten Woche sah vom Morgen an viele Tätigkeiten. Auf dem Hof wurden letzte Putzarbeiten und Vorbereitungen für die Bepflanzung getätigt. Der Dachdecker brachte die Zinkabdeckung vom Flachdach an. Eine Tür wurde gestrichen und die Fliesen im Mehrzweckraum verfugt. Die Glastüren im Durchgang wurden weiter eingepasst und erhielten die letzten Beschläge. Und hier sehen wir, wie Helmut die Wegbegleuchtung installiert.
Der erste Tag der letzten Woche ist auch der Auftakt zum großen Putzen. Es sind nicht nur die großen Flächen, sondern auch die kleinen Ecken und Fugen, die gesäubert werden. Das Treppenhaus von Haus 10 hatte auch eine Reinigung nötig.
Im Gottesdienstraum gingen die Arbeiten weiter. Die Orgel wurde weiter gestimmt, der Elektriker arbeitet weiter an der Unterverteilung. Lautsprecher wurden montiert und viele Kabel und Anschlüsse gelötet.
Daneben wurden die letzten Heizkörper und Sanitärobjekte installiert.

Ein schöner Hof27.06.2009
An dieser Stelle heute nur ein paar Bilder vom Hof. Daneben wurde kräftig geputzt, geschliffen, gestemmt, gebohrt, geschraubt, gemalert, gehämmert, gegessen, getrunken und...

so schön, so bunt, so spät27.06.2009
Es war 2.00 Uhr am Morgen, als die Schaufenster fertig gestaltet waren. Nun lohnt es sich auch mitten in der Nacht am Gemeindezentrum vorbeizufahren. Nicht nur unser Logo ist bunt; auch die Schaufenster. Seht selbst.

Baubericht 13. Woche (die vorletzte)26.06.2009
Nun, zugegeben, das ist nicht unbedingt das wichtigste Bild von heute. Aber eins, das eine gewisse Vorfreude wecken soll. Am Einweihungswochenende gibt es Eis! Es ist oberlecker. Der Biblische Unterricht war am vergangenen Freitag schon mal zum Probieren da und das einstimmige Urteil war: "Jawohl!, das können wir nehmen. Hoffentlich reicht es.
Das ist da schon wichtiger. Die Glastüren im Durchgang wurden heute eingesetzt. Dazu kam noch eine Glasscheibe zum Treppenhaus und eine Tür ins Treppenhaus. Der Durchgang ist in dieser Woche mit Pflaster und Türen richtig neu geworden.
So sieht er jetzt von etwas weiter entfernt aus.
Auch im neuen Foyer hat sich viel in dieser Woche getan. Die Garderobenstangen und Hutablagen wurden montiert. Die Wände sind gestrichen und der Elektriker hat die Steckdosen und Lampen angebracht. Das Licht geht sogar. Damit ist gemeint, dass es schon angeschlossen ist. Dass es funktioniert, sollte eigentlich keine so große Überraschung sein.
Nun, wir wissen nicht, was dieser Herr dort im Schrank sucht. Ein Kabel kann es nicht sein, denn davon liegen genug herum. Zum Glück sind sie alle beschriftet, so dass man weiß, wohin sie führen. Und sie alle müssen an irgendwelche Regler und Schalter angeschlossen werden.
Ja, Putzen macht Spaß. Davon können sich alle in der nächsten Woche bzw. ab morgen überzeugen.

Morgen ist wieder Baueinsatz und wir haben jede Menge zu tun. Kommt ab 9.00 Uhr in die Magdeburger Allee, schaut euch alles an, und lasst euch beschäftigen.
Müssen wir es noch sagen? Das war die dreizehnte Woche. Noch eine Woche bis zur Einweihung.

Nun kann man zuschließen25.06.2009
Hier einmal das Gesamterscheinungsbild von der Magdeburger Allee aus. In die Schaufenster kommen neben das Logo noch weitere Texte.
Nun sind die großen Eingangstüren in das neue Foyer eingebaut worden. Damit können wir den Bau nun wieder zuschließen.
 
Die erste Garderobenstange schmückt das Foyer.
Und was sich hinter dieser und den nächsten Türen verbirgt, das erklärt sich nun von selbst.
 
 

Überall ist was los25.06.2009
Hier wieder die Bilder von gestern. Gleichzeitig wird weiterhin an vielen Stellen gearbeitet. Die Hofgestaltung geht voran. Werbung und Hinweise werden angebracht. Der Elektriker ordnet den Kabelsalat. Die Technik mit Licht und Steuerung nimmt Gestalt an.
 

Ein paar Bilder von gestern24.06.2009
Immer mehr Gemeindeleute tauchen nun am Tag oder nach Feierabend auf, um weitere Arbeiten zu erledigen.
An einem Abend wurden die ersten Fliesen im Mehrzweckraum verlegt.
An der Wand gibt es die ersten Farbmusterspuren zu begutachten.
Die Schrift an der Wand. Per Schablone bringt Roman den Namen unserer Gemeinde auf die Wand.
Hier wird auf Knien gearbeitet und nicht nur auf Knien gebetet.
Der Weg zum neuen Foyer ist gepflastet.

Eine neue Woche...22.06.2009
...begann mit Regenunterbrechungen. Doch konnten die Pflasterarbeiten fortgesetzt werden.
 
Die Orgel ist auch ausgepackt, die Staubsauger wurden angeschmissen, die Pfeiffen wurden angeliefert und der Zusammenbau begann.

Abendliche Spurensuche20.06.2009
Abends machte sich der Berichterstatter auf den Weg, um nach den Spuren zu suchen, die heute vom Baueinsatz berichten. Und er wurde fündig.

Der Mehrzweckraum hat einen neuen Anstrich bekommen und der alte Teppichkleber wurde entfernt.
Vor dem linken Ausgang aus dem Foyer wurde das Hochbeet gestaltet. Kein leichtes Unferfangen, wenn man die Blöcke so sieht.
Einige Elektroarbeiten sind fertig. Die Kabel und Anschlüsse für die Wegbeleuchtung wurden auf dem Hof und im Durchgang gelegt. In den Klos wurden die Deckenlautsprecher und die Rauchmelder installiert.

Weitere Arbeiten haben sich dem flüchtigen Blick des Berichterstatters verborgen.

Baubericht 12. Woche19.06.2009
Freitag, 15.00 Uhr. Die meisten Handwerker haben die Baustelle verlassen.

Dieses Bild zeigt uns die in dieser Woche fertiggestellte Kapelle. Die Podiumsarbeiten sind abgeschlossen und der Boden erhielt heute seine letzte Lackschicht. Ab Montag darf man den Boden wieder betreten. Ein paar Restarbeiten sowie die Steuerung für Licht und Ton sind die letzten Aufgaben für die nächste Zeit. Wer den Putzlappen und das Fensterleder schwingen will, ist ab Montag herzlich willkommen.
Einige Kubikmeter Kies und Sand wurden heute auf den Hof gebracht, um alles barrierefrei zu gestalten.
Vor dem Eingang liegen die ersten Pflastersteine.
In den Klos wurden die Heizkörper und die anderen "Kleinigkeiten" angebracht (Spiegel, Bürste, Seifenspender, Rollenhalter etc.)
Dies war die 12. Bauwoche. Noch zwei Wochen und wir feiern Einweihung. Morgen ist ab 9.00 Uhr wieder Baueinsatz.

Betreten verboten!18.06.2009
So steht es auf den Schildern, die zurzeit vor dem Gemeindesaal angebracht sind. Das hat auch seinen Grund:
Staunt Leute, staunt! Unsere "alten" Dielen sehen einfach prächtig aus. Bei der Besichtigung nach der Bibelstunde war größtes Entzücken zu hören.
Nach Aussage des Parkettlegers sind die Dielen noch niemals geschliffen worden. Das heißt, dass sie nun nach ca. 100 Jahren wieder so glänzen, wie ursprünglich.
Der Tiefbauer hat heute die Baustelle eingerichtet. Nun werden die Arbeiten im Hof in Angriff genommen, mit "Technik die begeistert!"
Auf dem Bürgersteig stapeln sich die Paletten mit dem neuen Pflaster.
Immer schöner.17.06.2009
Mit bis zu 4 Schleifmaschinen gleichzeitig wurden die Dielen heute bearbeitet. Nun wartet alles auf den Anstrich, der morgen aufgebracht werden kann.
Bei diesem Wetter war natürlich auch der Zimmermann wieder da und arbeitete an der Schalung des Dachüberstandes. Der Maurer säuerte die Klinker ab, so dass kein Zementschleier mehr zu sehen ist.
Dieses sind nun aber wirklich die letzten Rollen Schweißbahn, die aufgebracht werden.
In den Klos wurden heute die Trennwände eingebaut. Schöne poppige Farbe.

Wie gut, dass das Dach schon drauf ist...16.06.2009
So konnten alle Arbeiten in den letzten beiden Tagen ohne Regenunterbrechung weitergehen. Selbst der Außenputz des Foyers war unter dem Dachüberstand möglich. Nur der Dachdecker macht eine Pause.
Hier auch ein mal ein Eindruck von dem, was sich im WC für die Kinder getan hat.
Der Maler hat das Foyer grundiert. Die farbliche Gestaltung ist dann möglich, wenn die letzten Staubarbeiten abgeschlossen sind.
Die Stufen des neuen Podiums sind fertig verlegt. Ab morgen darf man sie auch betreten.
 
Hier ein Blick über den frisch geschliffenen Dielenboden. Noch ist an einigen Stellen zu schleifen, bevor der letzte und feinste Schliff kommt. Zum Wochenende wird der Boden dann lackiert sein und trocknen (hoffen wir mal).

Keine Chance!13.06.2009
Keine Chance bestand heute für den Fotografen, alle fleißigen Bau- und Bauhilfsarbeiter auf ein Bild zu bekommen. Dazu wuselten und wieselten sie einfach zu sehr umher. Bei Durchsicht der Bilder wurde klar, dass nicht alle darauf zu sehen waren. Wieder war heute eine ganz andere Besetzung vor Ort.

Die Aufgabe: Das alte Pflaster aufnehmen und stapeln, damit in der kommenden Woche die Hofarbeiten losgehen können. Jede Baustelle hat dazu auch noch eine Müllecke. Auch die musste heute beseitigt werden.

Aus der Küche erreichte uns die Botschaft: Wer arbeitet, muss auch essen. Auch diese Aufgabe wurde vorbildlich umgesetzt.
  Fast besenrein!   Es stapelt sich!

Baubericht 11. Woche12.06.2009
Unermüdlich war in dieser Woche der Zimmermann und Dachdecker bei der Arbeit. Schalung wurde angebracht und Lage um Lage wurde die Schweißbahn auf das Flachdach gebracht. Dann ist alles schön dicht.

Unter diesem Vordach können wir uns dann bei einem kleinen Regenschauer drängen.
Der Trockenbauer hat alle Platten und Löcher im Foyer gespachtelt, so dass in der kommenden Woche, wenn der Putz trocken genug ist, das Foyer gestrichen werden kann.

Nun ist die Zeit der Gerüste vorbei. Alle Lampen hängen wieder an ihrem Platz, aber höher. So wird niemand eine Lampe den Blick auf die Projektionsfläche verbauen.


Und hier der neue Blick ohne Chorgestühl. Vom Parkettleger wird gerade die Unterkonstruktion zur Einfassung der Stufe gebaut.
Das war die 11. Bauwoche und nun - ich traue es mich kaum auszusprechen - sind es nur noch drei Wochen bis zur Einweihung. Mehr und mehr steigt der Pulsschlag. Wie weit werden wir dann sein? Wird alles fertig werden? Wir informieren euch weiter.

Bei Regen und bei Sonnenschein...11.06.2009
...machen wir die Kapelle fein.

Nun, wir hoffen, dass die Ausstattung der Kapelle ein höheres Niveau als die Dichtkunst des Autors hat. Den Beweis dafür müssen die neuen Boxen erst noch bringen. Sie sind in Zukunft für die "Musik" zuständig. Fachleute rieten uns, sie an dieser Stelle anzubringen. Selbstverständlich gibt es davon auch noch eine zweite auf der anderen Seite (und schon wieder ein Reim).

Man beachte die Konstruktion der Leitern mit dazwischenliegender Bohle. Wofür war die denn da?
Der Parkettleger hinterlässt auf dem alten Boden die ersten Spuren. Dadurch, dass die alten Dielen an einigen Stellen recht tiefe Kehlen gebildet haben, müssen 1-2 mm abgeschliffen werden, damit die Stühle nicht wackeln.
In den Klos hat der Maler die Grundierung aufgebracht.

Morgen gibt es dann den abschließenden Baubericht. Einiges Weiteres hat sich getan.

Und dran denken: Samstag ist wieder um 9.00 Uhr Baueinsatz.

Na, wieder neugierig?10.06.2009
Das ist auch richtig so. Denn für die Neugierigen auf dieser Welt machen wir  den Baublog.

Der Durchgang von Haus 10 wurde heute farblich gestrichen. Vor den Briefkästen wurde Estrich eingebracht und gerade verlässt einer der Handwerker die Baustelle.
Die Zeit der Gerüste ist vorbei. Zu mindestens auf dem Hof.
Keine Gerüste mehr? Von wegen. Morgen kommt ein fahrbares Gerüst. Von ihm aus können wir die Lampen aufhängen, die heute frisch poliert und lackiert angeliefert wurden. Das große Loch im Dielenbogen, unter dem alten Chorgestühl, ist verschlossen. Die Arbeiten am Podium und an den Einfassungen dauern noch an, so dass vermutlich erst in der kommenden Woche der Boden geschliffen und lackiert werden kann.

Wand, Decke, Luft, Boden 9.06.2009
Wand: Die Wände im Durchgang von Haus 10 haben den ersten Anstrich erhalten.
Decke: Die Decke im Foyer wurde vom Trockenbauer fertiggestellt. Nach dem Spachteln ist sie dann malerfein.
Luft: Vorne rechts seht ihr die neue Ausgangsöffnung für unsere Heizung. Mal sehen, ob die Papierflieger darüber auch noch so schön im Aufwind fliegen. Mit zu erkennen ist die fast fertig gestellte Unterkonstruktion für die Dielen.
Boden: Nachdem der Maurer die Grundkonstruktion der Stufen des Podiums fertig gestellt hat, begannen die Parkettleger heute mit der Verlegung der ersten Dielen auf dem Podium. 

17 Helfer und Helferlein 6.06.2009
Von wegen Helferlein! Mit Freude und voller Anstrengung haben Nils und Lasse das Pflaster angehoben, so dass es immer gleich abtransportiert werden konnte.
Der Betonkies wurde mit Eimern in die Kapelle getragen. Messt einmal bei René nach, ob seine Arme länger geworden sind.
Mit Pflastersteinen und Kies wurde das Podium verfüllt. Sollte der Pastor auf die Idee kommen, beim Predigen auf und abzuspringen, dann dröhnt es immerhin nicht.
Es ist klasse zu sehen, wie immer wieder neue und andere Leute zu den Baueinsätzen kommen und so mithelfen, dass alles fertig wird. Vielen Dank.
Beim Essen gab es ein Thema: Einer von uns war gestern in Buchenwald und war bis auf 100 m an Obama rangekommen. Und das ganz legal, weil er den Hubschrauberlandeplatz mit seiner Truppe abgesichert hat. Alle waren ein bisschen neidisch.

Baubericht 10. Woche 5.06.2009
In dieser Woche gab es keinen Tag, an dem nicht mindestens 10 Arbeiter auf unserer Baustelle tätig waren.

Das Foyer ist jetzt verputzt und bis auf die letzte Lage ist die Schweißbahn auf dem Dach aufgebracht. Die Elektriker haben vor dem Putzen das Foyer verkabelt und alle Steckdosen und Lichtschalter gesetzt. Der Trockenbauer hat inzwischen die Unterkonstruktion für die abgehängte Decke fertiggestellt und die Dämmung eingebracht.
So kommt der Maschinenputz an die Wand.

 
Die Arbeiten in der Kapelle gingen auch weiter voran. Der Parkettleger hat das Podest in seinen Ausmaßen so weit fertiggestellt, dass der Maurer nun die Steinstufen erstellen kann. Viele Löcher, die durch Baumaßnahmen in den Dielen gemacht wurden sind wieder verschlossen worden. Der Aus- und Einlass der Heizung wurde umgestaltet.

Inzwischen sind schon einige Stellen der Dielen abgeschliffen. Ein wunderschönes helles Holz kommt zur Vorschein. Wir können uns auf eine helle freundliche Kapelle freuen.
Erste Schleifarbeiten in der Kapelle.

 
Die Maler haben weiter den Pinsel geschwungen. Nicht nur innen, sondern auch außen.

Der Trockenbauer hat die restlichen Löcher in den Klos verschlossen und in einem Laden eine Festerkonsole eingebaut. Auch die Arbeiten im Klo der Kinderräume gingen weiter.
Das dunkle Rot weicht einem hellen Gelb.

 
Ganz herzlichen Dank in dieser Woche an Anke, Uschi und Eva, die Gerald bei der Vorbereitung des Frühstücks für die Bauleute geholfen haben.

Morgen ist wieder ab 9.00 Uhr Baueinsatz. Jede Hilfe ist willkommen.
Auch die Wand auf der Dachterasse bekommt einen neuen Anstrich.

 
Das war die 10. Bauwoche. Noch vier Wochen bis zur Einweihung.

Abendliche Inspektion 4.06.2009

Kaum vergeht ein Tag, an dem zum Feierabend nicht ein paar Gemeindeleute vorbeikommen, um nur mal zu gucken. Heute war nach der Bibelstunde eine große Zahl da. Auch diese beiden Herren. Was gab es denn da Neues zu sehen?

Das neue Podium.

Die Unterkonstruktion für die abgehängte Decke.
Frisch gestrichene Wände im Hof.

Podium und Dach... 3.06.2009
...das waren die beiden Hauptarbeitsfelder an diesem Tag. Das Podium wird in Holzbauweise mit betonierten Stufen errichtet. Mehr und mehr Kabel verschwinden dadurch. Der Parkettleger hat heute die ersten Löcher in den Dielen wieder geschlossen. Der Maler hat die Abseite über dem Taufbecken in Angriff genommen und der Elektriker verkabelt das Foyer, so dass am Freitag der Putz aufgetragen werden kann.

Insgesamt waren es wieder 5 Firmen mit 13 Mitarbeitern, die ein großes Stück geschafft haben.
Auf diesem Bild sind die neuen Ausmaße des Podiums schon gut zu erkennen.

Und dann hatten wir auch noch ungebetenen Besuch. Im Keller wurden zwei Schlösser geknackt. Aber es ist wohl nichts entwendet worden.
Nach und nach bringt der Dachdecker eine Lage Pappe nach der anderen auf.
Hofszene im Juni.

In der Abendsonne 2.06.2009
Heute ein paar Impressionen zu der Zeit, wenn im Juni die Sonne noch über den Vorderhäusern steht und alles in ein warmes Licht hüllt. Das neue Podium wurde heute begonnen, die erste Lage Dachpappe liegt auf dem Foyer, u.v.a.

 
 
 
 
 

Pfingsten in alten Gemäuern 2.06.2009
Am Pfingstsonntag konnten wir unseren Gottesdienst in der Martinikirche feiern. Das war eine weitere Etappe auf unserer "Bauwanderschaft". Wir danken dem Kirchspiel Martini/Luther, dass das möglich war.

Alle Beteiligten freuen sich aber schon auf den 5. Juli, wenn alles wieder an seinem gewohnten Ort ist und alles so bereit steht, wie wir es brauchen.
 
 

Zwei mal zehn30.05.2009
Am letzten Sonntag bat Lars zum Baueinsatz zu kommen und sich in die Liste einzutragen. Zwei Namen standen schlussendlich auf dieser Liste. Heute haben wir die Erfahrung gemacht, dass man diese Zahl mit dem Faktor 10 mulitiziplieren muss, um auf die Summe der tatsächlichen Helfer zu kommen.

Und so wurde das Podest für die Neukonstruktion vorbereitet. Alle nötigen Kabel gezogen. Die Fundamente für den Bikeport ausgehoben. Verbundpflaster aufgenommen. 4,5 m3 Bauschutt in Container gepackt. Brennholz geschnitten und abtransportiert. Daneben gab es wieder eine leckere Verpflegung und viel Spaß.

Bis zur Einweihung werden wir jetzt an jedem Samstag Baueinsatz haben. Bitte tragt Euch einen dieser Samstage in Euren Kalender und kommt vorbei. Und nun noch ein paar Impressionen.
 










Baubericht 9. Woche29.05.2009
In dieser Woche sah man wieder die üblichen Verdächtigen auf unserer Baustelle.

Heute Morgen lag schon ein Berg Estrichkies auf dem Gehweg. Kurze Zeit später rückten die Estrichleger an.
Nachdem alles mit Dämmung und Randstreifen ausgelegt war, konnte die Pumpe angeschmissen werden.
Hier ist das Ergebnis zu sehen. Wer genau hinsieht erkennt die eingearbeitete Rampe. So ist unser Gemeindehaus auch rollstuhlgerecht. Allerdings gilt bis Morgen: Betreten verboten!
In dieser Woche hat der Zimmermann das Dach des neuen Foyers gerichtet. Heute hat der Maurer die Lücken ausgemauert. So kann in der kommenden Woche die Dachschalung angenagelt werden.


Die Maler waren die ganze Woche zu dritt da. Wieder wurden viele Liter Farbe verbraucht. Hier die neue Außenansicht.

Und hier eine Innenansicht. Auch in der kommenden Woche werden die Maler noch zu tun haben. Und in der danach. Und in der danach...

Daneben haben die Elektriker weiter Kabel und Leerrohre gezogen. Manche Dose ist schon angeklemmt. Der Abbau der Gerüste war auch sehr aufwendig und schweißtreibend. Im Bad der Kinderräume gehen die Arbeiten voran. Weiter wurde an der Heizung und den Sanitäreinrichtungen gearbeitet. Der Fußbodenleger hat die Baustelle  schon inspiziert und beginnt  bald mit der Reparatur, Ergänzung und Aufarbeitung der Dielen im Gottesdienstraum.
Das war die 9. Woche. Noch 5 Wochen bis zu Einweihung.

Morgen gibt es den Bericht vom nächsten Baueinsatz. Sehen wir uns?
Da sind wir wieder...28.05.2009
Gerne berichten wir auch heute wieder von all den Veränderungen auf dem Bau. Doch zuvor herzliche Grüße nach Heidelberg und nach Honduras. Von dort gingen Grüße ein und uns verbundene Menschen verfolgen über den Blog alle Entwicklung und lassen herzlich grüßen.

Hier ein Blick in das Foyer. Morgen wird der Estrich eingebracht. In dem eingeschalten Bereich wird die Rampe angelegt, damit alles behindertengerecht ist.
Der Zimmermann hat heute alle Balken gesetzt. Wenn der Maurer alles ausgemauert hat, kommt die Dachschalung auf die Balken.
Der Maler hat heute dem grauen Putz an der Wand eine frische graue Farbe verpasst. Es leuchtet richtig, doch das kann man auf dem Foto nicht erkennen.

Am Besten: Kommt am Samstag zum Baueinsatz und guckt Euch alles an.

Es weitet sich...27.05.2009
Nachdem heute alle Gerüste abgebaut wurden, öffnet sich wieder ein weiter Blick. Haben bis jetzt alle Arbeiten in luftiger Höhe stattgefunden, beginnen nun die Arbeiten auf Fußbodenhöhe.
Als erstes mussten die Treppenstufen zum alten Podium dran glauben. Das Podium wird verlegt werden.
Der Zimmermann hat heute die ersten Balken über das Foyer gelegt.

Wieder ein Schritt... 26.05.2009
Wieder ein Schritt weiter! Der Rest der Bodenplatte des Foyers wurde heute betoniert. Nach der Planung kommt am Freitag der Estrich, der dann über Pfingsten trocknen kann.

Die Gerüstbauer leisten weiterhin Schwerarbeit und haben bis auf die Gerüste an den Wandseiten der Kapelle  alles abgebaut. Heute wurden ebenfalls die Balken für das Dach geliefert. Mal sehen, ob der Zimmermann morgen da ist. Der Maler hatte noch einige Flächen zu streichen und auch der Elektriker wurde wieder gesehen.

Andere Firmen waren heute da, um Maß zu nehmen und ihre Arbeiten vorzubereiten. Heute Abend trifft sich der Bauausschuss. Mal sehen, ob es dann etwas Neues zu berichten gibt.

Entrüstung an allen Orten25.05.2009
Nun erstrahlt sie im Sonnenlicht - die neue Fassade von Haus 10. Die Gerüste sind abgebaut.
Auch auf der Hofseite sind die Gerüste demontiert.
In der Kapelle wurde auch schon mit der "Entrüstung" begonnen, so dass bald das Zusammenspiel und die Wirkung der Farben in Augenschein genommen werden kann.
Im Foyer gingen die Elektroarbeiten und die Vorbereitungen zur restlichen Betonierung der Bodenplatte weiter. Der Tischler hat schon mal die Fenster eingesetzt.

Auf die alte Art und Weise...20.05.2009
... wurde heute die Bodenplatte im Foyer angefangen. Ein Betonmischer, Kies und Zement, Schubkarren und Abzieher. So geht es auch noch. Nicht immer Fertigbeton...
Die Betonplatte wächst.
Die Maler kleben ein spezielles Vlies auf die Wände, bei denen der Putz schon vom Hinschauen bröckelig wird.

Die nächsten Bilder vom Baugeschehen wird es erst wieder am kommenden Montag geben. Dann sind es nur noch 6 Wochen bis zur Einweihung.

So ein schön großes Foyer...19.05.2009
...wird es leider nicht bleiben, da noch eine Wand eingezogen wird. Hier sieht man die getane Arbeit der letzten Tage. Und die anderen Handwerker erwähnen wir jetzt einmal nicht.

Warum ist bei einer Taufe immer schönes Wetter?18.05.2009
Gestern feierten wir Gottesdienst unter freiem Himmel. Zum vierten Mal war im Luisenpark Taufgottesdienst angesagt. Und zum vierten Mal hatten wir wieder wunderbares Wetter. Darüber staunen wir. Es ist Gottes Gnade, die uns das schenkt.

Aber steckt dahinter nicht auch eine gewisse Logik? Könnte es auch nicht so sein?
In der Bibel lesen wir, dass im Himmel Freude über jeden Menschen ist, der umkehrt, der zu Gott umkehrt. Gestern haben wir zwei Menschen getauft. Es gibt kein besseres und schöneres Symbol, das diese Umehr verdeutlichen kann, als die Taufe. So war also gestern doppelte Freude im Himmel.
Nun wissen wir, dass Gott ein Gott ist, der sich gerne mitteilt. Liebende teilen sich mit.
Welche Möglichtkeiten hat Gott uns mitzuteilen, dass im Himmel Freude ist? Er lässt uns den größten Scheinwerfer, das größte für uns erkennbare Licht des Himmels sehen. Und da ist für trübes und trauriges Regenwetter eben kein Platz.
Nach dieser "zwingenden" Argumentation hier ein paar kleine Eindrücke von dem wunderbaren Gottesdienst in freier Natur.
 

weiter geht's18.05.2009
Auf geht's in eine neue Arbeitswoche, die allerdings etwas verkürzt ist. Der Gerüstbauer muss noch ein paar Teile nachrüsten und ein weiterer Container wird geliefert. Da herrscht Gedränge.
Das war mal unser alter Eingang. Die großen Türelemente sind entfernt...
... und der Boden im Foyer kommt auch weg.

Ortstermin am Wasser16.05.2009
Heute ruht das Baugeschehen. Das äußere. Eine Gemeinde wird nicht in erster Line durch tote Steine gebaut, sondern durch lebendige. Zwei dieser lebendigen Steine sehen wir hier. Morgen werden wir sie, aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses, durch Taufe in unsere Gemeinde aufnehmen. Damit sind wir zwei neue, kostbare, einmalig begabte und von Gott geliebte Bausteine mehr. Gott will sie gebrauchen und einsetzten zu seiner Ehre.

Das Foto ist an der Taufstelle im Luisenpark enstanden. Dort feiern wir morgen um 10.00 Uhr unseren Taufgottesdienst. Die gefühlte Wassertemperatur ist wie immer: kalt und frisch. Aber diese beiden freuen sich darauf. Morgen brauchen wir nicht so weit reinzugehen, denn es ist bedeutend mehr Wasser in der Gera - und mehr Strömung.

Doch gemäß der ältesten bekannten Gemeindeordnung, der Didache (ca. 90 n. Chr. / Syrien), soll in fließend kaltem Wasser getauft werden. Na denn...

Baubericht 7. Woche (Halbzeit)15.05.2009
Bis zu 15 Arbeiter gleichzeitig ließen heute das Gefühl von Ameisenhaufen aufkommen.

Früh am Morgen wurde der große Träger mit vereinter Muskelkraft in den Ringanker gelegt.

Ansonsten wurde vom Maurer noch die linke Taufraumtür zugemauert und verputzt und viele anderen Spachtel- und Putzarbeiten getätigt, die anfielen.
Der Ringanker ist betoniert.
Der Tischler setzte das große Fensterelement ein, nachdem die alten Bleiglaselemente entfernt wurden.
Der Maler hatte mal ein kleines gemütliches Plätzchen gefunden und spachtelte fröhlich. Die Malerarbeiten der Decke sind so gut wie abgeschlossen und in der Kapelle sind auch schon die ersten Felder gestrichen.

Und noch immer werden Kabel gezogen und Dosen gesetzt.
Hier das fertige Fensterelement.
Auch in den neuen Klos wurde kräftig gearbeitet. Der Klempner hat fast alle Objekte installiert. Wer meint, er könne schon duschen, dem sei gesagt, dass das Wasser  noch nicht angestellt ist.

Zwei andere  Elektriker sind fleißig bei der Installation der Schalter und Deckenspots.

Das war die 7. Woche. Noch 7 Wochen bis zur Einweihung.

und das war heute14.05.2009
Heute hat der Maurer den Ringanker soweit fertiggestellt, dass er morgen mit Stahl und Beton gefüllt weren kann.
Über der großen Eingangstür kommt ein Träger in den Ringanker.
Die nächsten großen Fensterelemente wurden heute geliefert. Das kleinere von den beiden ist schon fertig eingesetzt.
Das größere wartet noch darauf.
Der Klempner brachte die ersten Objekte an.
Abrissarbeiten gab es heute auch. Das große Bleiglasfensterelement im Foyer wich dem Durchgang. Mit Bohrhämmern wurde der Brüstung zu Leibe gerückt.
Unter dem Dach wurde die Traufenschalung entfernt, denn am Montag kommt der Zimmermann, um das neue Dach des Foyers zu richten.

Das war Gestern14.05.2009
Nach ein paar Tagen war gestern der Architekt wieder auf dem Bau und inspizierte u.a. die Elektroarbeiten. Als er die vielen Dosen und Kabel sah, murmelte er in seinen Bart: "Das wird ja eine High-Tec-Kirche."
Nun steht die letzte Wand des neuen Foyers
 
Für alle Interessierte besteht augenblicklich die einmalige Gelegenheit unsere Dachkonstruktion aus der Nähe zu inspizieren. Das ist Kunsthandwerk, das man aus der Nähe gesehen haben muss. Wie und wann kommt man da hoch? Wendet Euch vertrauensvoll an ein Bauausschussmitglied oder an den Pastor Eures Vertrauens.
Alles erstrahlt in neuen Farben, die heller wirken werden.
 
 
Detailansicht:
Wer entdeckt die neu verlegten Kabelkanäle?
 

nur ein Bild12.05.2009
Bevor ich die Fliesen zum 11. Mal fotografiere, wenn auch mit Siliconabdichtungen..., oder die Elektriker beim nächsten Kabelkanal..., die Klempner bei der 29. Abdeckung..., hier ein Bild auf dem man wenigstens was sieht. Die Außenwände des Foyers sind nun fast fertig.

Morgen treffen sich Finanz- und Bauauschuss. Bitte betet für diese Zusammenkünfte, denn es müssen immer wichtige Entscheidungen getroffen werden.

Da sind wir wieder11.05.2009
Die Fliesenleger haben heute die Arbeiten fast abgeschlossen. Die Fugenmasse wurde in allen Räumen eingebracht.
Aber keine Angst. Der Grauschleier wird nach dem Trocknen weggewischt und dann erstrahlen die Fliesen in ihrem Glanz.
Der Maurer hatte sich mal wieder besseres Wetter gewünscht. Doch unter einer Plane ist diese Wand geschützt vom Regen fertig geworden. In dieser Woche will er alles so weit fertig haben, dass in der kommenden Woche der Zimmermann das Dach richten kann.

Der Maler strich weiter an der Decke, Fenster wurden am Vorderhaus weiter angeputzt und der Heizungsbauer setzte den Schornstein für den Brennwertkessel im rechten Taufraum.

Baubericht 6. Woche 8.05.2009
Freitag Mittag: Eine Woche mit viel Betrieb liegt hinter uns. Das Foyer hat schon seine ersten Mauern. Der Elektriker hat fast die ganze Kapelle neu verkabelt. Fenster und Türen wurden eingesetzt und verputzt. Die Klempner hatten verschiedenes zu tun. Die Maler arbeiten unermüdlich und in der nächsten Woche sind die Wände der Kapelle dran. Dann kann auch bald das Gerüst wieder entfernt werden. In den neuen Klos werden die Fliesenarbeiten bald abgeschlossen sein. Und so manches mehr.
Da für heute Regen und Gewitter angesagt war, verzichtete der Maurer auf die Arbeiten am Sichtmauerwerk und begann mit den anderen Mauerarbeiten.
Der Regeschutz lies ein schönes Plätzchen entstehen. Die Maurer meinten: Es wäre ein herrliches Plätzchen für einen Ausschank.

Die Bodenfliesen werden nun gelegt.

Das war die 6. Woche.
Noch 8 Wochen bis zur Einweihung.

Ach übrigens; Die Baptistengemeinde in Gera hat jetzt auch angefangen zu bauen. Sie haben ebenfalls einen Baublog eingerichtet. Wer neugierig ist: http://www.g-26.de

Und bitte dran denken und weitersagen. An diesem Sonntag haben wir keinen Gottesdienst. Am kommenden Sonntag feiern wir ein Tauffest im Luisenpark.
Bei Sonnenschein und Wärme 7.05.2009
Wieder ein Bild aus der schon bekannten Perspektive. Wir gucken genau auf die Garderobe. Im vorderen Teil ist der unmittelbare Eingangsbereich zu sehen.
Noch etwas zum Phantasie anregen. Hier erhaschen wir einen Blick durch unsere neuen großen Glastüren in den schönen Eingangsbereich des Foyers...
So sehen jetzt die verkleideten Fenster aus.
Heute wurde auch noch die Dusche eingesetzt und gefliest. Morgen geht es mit den Bodenfliesen los.
Andreas bat mich auch diese Kabelanordnung zu fotographieren. So wissen wir später ganz genau, wo welches Kabel liegt....
Suchbild: Wo ist das fotografiert? Die Farben sind alle neu.

Es geht immer weiter 6.05.2009
Auch heute summte und brummte es auf der Baustelle. Das Dach auf den Klos wurde durch die lang ersehnte Gebläselüftung  geschlossen. An der Straßenseite brachte der Klempner die ersten Zinkabdeckungen an. Der Fliesenleger ist jetzt beim dritten Raum gelandet. Auch die Bodenfliesen wurden schon geliefert. Der Maler fängt die Decke zum zweiten Mal an zu streichen. Der Tischler wechselte die Scheiben in der Kapelle, da er außen und innen verwechselt hatte und brachte gleichzeitig die Deckleisten an.
An dieser Stelle summte und brummte es nicht. Am Morgen polterte es zuerst. Denn der Maurer musste seine erste Wand wieder abreißen, da die Fugen zu groß geraten waren. Das sah nicht gut aus. Hier sehen wir den zweiten Versuch.
  Und diesen Kabelsalat hat der Elektriker bisher schon angerichtet. Aber wie heißt es so schön: "Nur das Genie beherrscht das Chaos." Jede einzelne Lampe, alle Teile der Bühnentechnik, Lautsprecher und Beamer können dann vom Mischpult aus gesteuert werden. Hoffentlich kommt da nichts durcheinander.

Viel Betrieb 5.05.2009
Heute hat es richtig gebrummt auf der Baustelle. Bis zu sieben Firmen waren gleichzeitig tätig. Die Bilder können dieses gar nicht alles wiedergeben, weil man nicht zum dritten Mal Kabel und gestrichene Deckenfelder fotografieren kann. Heute waren da: Die Maurer mit der ersten Wand im neuen Foyer und Putzarbeiten in der Kapelle. Eine Firma, die viele Karren und Container an Aushub aus unserem Hof gefahren hat. Der Fliesenleger hat den zweiten Raum in Angriff genommen. In den Klos wurden schon die Innentüren eingebaut. Der Elektriker zieht weiter Kabel. Der Maler malt die Decke und ein anderer Fensterbauer tauschte Scheiben. Dazu später mehr.

Und dann haben wir seit heute die Baugenehmigung in den Händern und können sie aufhängen.
Nun sind die Fliesen im Damenklo an der Reihe.
Weiße Türen kann man auch schon auf und zu machen.
Das erste Stück Außenmauer des Foyers. Abgedeckt, dass der Regen nichts auswäscht.

Seit gestern hatte das Klo des Büros einen wunderbaren Ausblick auf den Hof. Leider war der Einblick genauso gut. So wurden heute die klaren Scheiben gegen undurchsichtiges Glas getauscht. Auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite schön.

Eine ereignisreiche Woche... 4.05.2009
Eine spannende und ereignisreiche Woche liegt vor uns. Das sieht man schon an den Fahrzeugen der Handwerker, die aufgereiht vor unserer Gemeinde stehen. Zuvorderst der Elektriker, gefolgt vom Fliesenleger, danach der Maurer und schlussendlich der Maler.

Was wollen die alle?
  Auf dem Gehweg liegen einige Kubikmeter erdfeuchter Beton. Mit Schubkarren wird er auf den Hof gebracht. 
  Dort wird der Beton lagenweise in die ausgehobenen Fundamente eingebracht und verdichtet. Ab morgen - je nach Wetter - will der Maurer mit den Außenwänden des Foyers beginnen.
  Der Fliesenleger beginnt heute die Arbeiten in den neuen Klos.
  Der Elektriker zieht Leerrohre für die Lautsprechertechnik und hat auch sonst noch viel zu tun. 
  Und der Maler klebt weiter fleißig ab, um bald wieder den Pinsel zu schwingen. Sein Kollege wäscht weiter die Wände der Kapelle.

Zum Feierabend 4.05.2009
An fünf Gewerken wurde heute gearbeitet. Hier ein kurzer Überblick:

Die Fundamente sind fertig.
Die ersten Fliesen sind an der Wand.
So viele Kabel in einem Schacht.
"vorher - nachher" - an der Decke deutlich zu sehen.
Drei neue Fenster. Nicht nur das große Flurfenster wurde eingesetzt, sondern auch unten gab es neue Fenster. So stimmt die Optik wieder.

Fertsch! 2.05.2009
Nachdem sich "offiziell" nur sechs Personen für den heutigen Baueinsatz angemeldet hatten, arbeiteten heute zeitweise bis zu 16 große und kleine Menschen auf unserer Baustelle. Allen hat es großen Spaß gemacht. Als einem 7-jährigen verboten wurde, ohne Handschuhe Steine zu tragen, und er damit ohne Arbeit war, flossen sogar Tränen. Schnell wurde ein Paar Handschuhe gefunden und der kleine Bauarbeiter konnte weitermachen. Immerhin war er der einzige, der vorschriftsmäßig einen Helm trug...
vorher nachher
Froh gelaunt stellte man sich zum Gruppenbild, bevor es losging. Doch das waren noch nicht alle. Im Laufe des Vormittags kamen immer mehr.
Die schweren Stufen waren ruckzuck weggeräumt und die Bohrhämmer bereiteten dem Beton ein schnelles, wenn auch zähes Ende.

Im Vordergrund werden schon die Streifenfundamente für das neue Foyer ausgehoben.
Da man sich nicht auf den Füßen herumstehen wollte, wurde gleich noch das große Hochbeet abgetragen. Vorschlaghämmer flogen und erledigten das.
Auch von oben sieht man das Gewusel.
Auch das kleine Volk war anwesend und ausdauernd fleißig. Hier belagern sie allerdings gerade den Verpflegungsstand. Es gab immerhin Brause.

Und wieder muss die Verpflegung in der Pause gelobt werden. Und wenn dann noch in der Küche Pause war, wurde nicht herumgestanden, sondern fleißig mitgearbeitet.

Geheimnisvolle Zeichen 1.05.2009
Mit einer Sprühdose malte unser Architekt gestern Linien und Zahlen auf das Pflaster. Diese Linien geben den Umriss des neuen Foyers wieder und zeigen die Lage der Fundamente auf.

Morgen besteht die Aufgabe darin, die Treppe, den Beton und das Pflaster zu entfernen und die Streifenfundamente 80 cm tief auszuschachten. Zum Glück wird es da kaum Wurzeln geben. Mal schauen, was die manpower alles so bewegt.

Baubericht 5. Woche30.04.2009
Da der morgige Tag ein Feiertag ist, gibt es jetzt schon den Bericht über die Arbeiten der vergangenen Woche.

Der Maurer hat auf der Rückseite von Haus 10 eine neue große Fensteröffnung geschaffen. Die Öffnung ist genauso groß, wie die Tür darunter. Später wird man einen recht freien Blick, von der Straße bis auf unsere Kapelle haben.
Der Maler hat die Rückwand von Haus 10 gestrichen. Nachdem dann einige Fenster ersetzt sein werden, wird er die Arbeit fertigstellen.
In der Kapelle gibt es schon einen Probeanstrich für die kommenden Innenfarben zu sehen. Ob sie auch so gewählt werden, wird man dann sehen!

Ansonsten hat der Maler die Wände und die Decke der Kapelle innen abgewaschen.
Auch der Elektriker ist  fleißig. Endlose Schlitze müssen gestemmt werden und viele neue Kabel werden gezogen. Die Bühnen- und Lautsprechertechnik wird komplett neu gestaltet.
Auch die Deckenbalken haben einen Probeanstrich erhalten. Wenn an diesem Wochenende die Entscheidung fällt, wird der Maler die Decke und Balken in der kommenden Woche streichen.
Beim genauen Hinsehen erkennt man zwei Ventilatoren, die später helfen werden, die Warmluftschichtungen aufzuheben.

Das war die 5. Woche. Noch neun Wochen bis zur Einweihung.

Morgen könnt ihr hier sehen, welche Arbeit auf alle Freiwilligen am Samstag wartet.

... am Tag danach ...25.04.2009
Das Hochfest der Arbeiter- und Bauernklasse naht. Zwar gibt es keine Prämien für Bratwürste am Gewerkschaftshaus mehr, dafür aber auch keine Demo mit zentnerschwerer Arbeiter- und Bauernfahne. Und was macht der Arbeiter und Bauer an diesem Tag? Er sitzt in seinem Teak-Holz-Liegestuhl, löffelt einen Danone-Joghurt mit Birne-Feige-Krokant-Geschmack und 34% Fettgehalt nach dem anderen und öffnet dann um 17.00 Uhr schon mal eine Flasche Jever-Pils, damit die Zeit bis die Würste fertig sind, nicht zu lange wird.
Was für ein Tag! Und vor allem: Was kommt danach? – Das hält doch kein normaler Mann ein ganzes Wochenende aus! Am Samstag muss man raus. Sich austoben. Die Kräfte beweisen. Spüren, dass man lebt. Wie jeder Muskel in einem erzittert und bebt. Die Stufen vor unserer Kapelle wiegen von 150 kg aufwärts. Dazu die Kraft der Hämmer, Schaufeln und Karren. Das ist das Ambiente, das man sich nach dem Kampftag als Ausgleich wünscht. Und genau das gibt es am Samstag, 02.05.09, ab 9.00 Uhr  auf dem Kapellenhof. Für Männer von 9 – 99  (für die jüngeren: Fragt mal Florian, was Spaß macht!). Frauen, die zuschauen wollen, können sich mit der Beschaffung und Zubereitung von Speisen und Getränken die Zeit vertreiben.

Baubericht 4. Woche24.04.2009
Den Malern bei der Arbeit zuzusehen ist ein Vergnügen. Denn wo sieht man sonst einen so schnellen vorher - nachher Unterschied. Bevor sie die Vorderhausfassade in Angriff nahmen, strichen sie schnell noch eine Fläche an der Hofwand.
Es sind dieselben Farben wie vorne, nur in einer anderen Anordnung.
Dann kam die zweite Farbe ins Spiel.
Und so sieht unser Haus nun aus. Zu Beginn der kommenden Woche werden noch Restarbeiten gemacht. Der Klempner muss noch ein paar Schienen anbringen und dann kann das Gerüst auch schon wieder weg.
Der Mauer ist weiterhin mit Putzarbeiten beschäftigt gewesen. Die neuen Fenster sind nun auch von dieser Seite eingeputzt.
Einige alte Fenster des Vorderhauses müssen erneuert werden. Das unterste Flurfenster wird vergrößert, so dass man schon von der Straße aus einen Blick auf die Kapelle wagen kann. Zur Vorbereitung müssen neue Eisenträger eingebracht werden. Diese Arbeiten begannnen heute.
Der Elektriker hat die Stromversorgung auf das neue Erdkabel umgestöpselt. In der Decke wurden die letzten Leitungen verlegt, so dass der Trockenbauer in der kommenden Woche die Arbeiten in den Klos abschließen kann. Am Montag beginnen die Elektroarbeiten in der Kapelle. Da ist viel zu tun.
Dann erhielten wir heute noch die Information, dass die Baugenehmigung fertig sei. Es fehlen nur noch die Unterschriften. Wir hoffen, sie in der kommenden Woche abholen zu können, damit der Foyerbau so richtig losgehen kann.

In Vorbereitung werden wir dazu auch noch etwas tun können.  Morgen mehr...

Das war die vierte Woche. Noch 10 Wochen bis zur Einweihung. Unser Architekt ist dabei bemerkenswert ruhig.

Für alle Neugierigen23.04.2009
Die Wände im Durchgang sind nun mit einem Unterputz versehen worden. "Wie früher" hat der Maurer den Putz mit der Kelle in geübtem Schwung gegen die Wand geklatscht und dann verrieben. Über den Unterputz wird später noch ein Feinputz gezogen.
Das war es mit Terracotta. Morgen kommt das Beige.

An einem Mittwoch im April...22.04.2009
... ist so einiges weitergegangen.

Der Maler hat nun endlich richtige Farbe auf dem Pinsel (Terracotta) und die ersten Felder treten deutlich vor.
... wurde unser Durchgang noch mehr zur Baustelle. Der Bodenbelag, die Fliesen und der Estrich wurden entfernt und zurück blieb der nackte Beton.

Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass der Putzer die Eckschutzschienen angebracht hat, damit der Durchgang nun neu verputzt werden kann.
... ist ein ganz neuer Blick auf unsere Fenster möglich.
... treffen sich, während der Blog geschieben wird, zwei kleine Planungsgruppen. Die Firma ProKlang mit unseren Technikverantwortlichen und  Mitglieder des Bauausschusses haben ebenfalls vor Ort etwas zu besprechen.

Herrliches Wetter für alle21.04.2009

Bei herrlichem Wetter herrscht heute Hochbetrieb. Der Maurer beguckte sich die Fensteröffnungen für die neuen Fenster auf der Hofseite.
Unter dem Dach schwang der Maler seinen Pinsel. Morgen will er mit dem Streichen beginnen. Die Spachtelarbeiten sind sehr umfangreich.
Der Tischler setzte im Kindergottesdienstraum das neue notwendige Fenster ein.
Die drei mittleren Fenster des Gottesdienstraumes werden auch in dieser Woche erneuert. Die beiden anderen großen Fenster kommen später dran.

Der Insallateur erstellte den Durchbruch für die Wasserleitung in Haus 10 und schließt die neue Wasserversorgung an.

Und es war kein Raum in der Herberge...19.04.2009
 ...deshalb traf man sich an diesem Sonntag zu Gottesdiensten in Hauskreisen. Hier einige Eindrücke:
Mit 10 Erwachsenen, 3 Jugendlichen und 3 Kindern haben wir heute einen schönen Hauskreisgottesdienst mit dem Thema "Dankbarkeit" gefeiert. Hinterher gab´s noch Würstchen und Baguette und Salate und viel zu erzählen.
Bei Helbings füllten 12 Erwachsene, 3 Jugendliche und 7 Kinder die untere Etage. Wir übten uns in der "lectio devina", der göttlichen Lesung.

 

 

Hauskreisgottesdienst bei Fam. Schiller

11 Erwachsene und 4 Kinder hatten eine gesegnete Zeit zum Thema „Jesus, das Licht für uns“.
Zu Licht und Dunkelheit in unserem Leben gab es viel zu berichten. Dank der großen Offenheit aller kamen wir uns schnell näher und hatten eine tiefgehende, sehr persönliche Diskussion, die durch die verschiedenen Altersgruppen gegenseitig bereichernd war.
Fazit einer Teilnehmerin: „Es war besser als im Gottesdienst.“ (Das ist sicher auf die persönliche Nähe bezogen) - nächstes Bild...
Speziellen Dank an Vanessa und Florian Tzschirntsch für die tolle Betreuung von Gabriel. Dank auch dem Herrn, dass Michel uns keinen Streich gespielt, sondern friedlich geschlafen hat.

Von 10.00 bis 12.00 Uhr trafen wir uns in Tiefthal in gemütlicher Runde. Nach Gebet und Lobpreis hatten die kleineren Kinder ein Extra-Programm in freier Natur, in der es einiges zu entdecken gab.
Und alle anderen kamen in typischer Hauskreisatmosphäre ins Gespräch über den ungläubigen bzw. dann doch gläubigen Thomas in Joh. 20, 19-31.
In Melchendorf waren 9 Erwachsene und 9 Kinder zum Gottesdienst mit
Kinderquiz, Puppenspiel, Lobpreis, Andacht und Austausch über das
Thema "Veränderung durch Jesus Christus". Dabei gab es Kinderbetreuung
und anschließend wie gewohnt Kirchenkaffee und gleich danach
gemeinsames Mittagessen (Papa Lorenz gut gekocht). – Du siehst, wir
haben auf nichts verzichtet, sogar noch mehr erlebt als beim gewöhnlichen Gottesdienst. Und das "mehr" ging sogar so weit, dass eine Gottesdienstbesucherin gleich mal ihre alte Schule wieder besichtigen
konnte.
 

Baubericht 3. Woche17.04.2009

In dieser verkürzten Arbeitswoche ist es auf unserem Bau wieder weitergegangen. Im Graben liegen nun die Wasserleitung und das Stromkabel. Ein Leerrohr wurde ebenfalls verlegt, denn man weiß ja nie, welche Kabel oder Leitungen irgendwann mal wieder von den Vorderhäusern zur Kapelle gezogen werden müssen. In diesem Fall braucht dann niemand den Hof neu aufgraben, sondern nur etwas an der Strippe ziehen.
Dem Maler gefiel das heutige Wetter gar nicht. Die Fassade auf der Vorder- und Rückseite ist soweit vorbereitet, dass in der kommenden Woche die Farbe an die Wand kommen kann.
Das ausgeklügelte Lüftungssystem für das Damen-Klo hat sich doch nicht durchgesetzt. Nun sind alle Öffnungen fein zugemauert und die Fenster eingeputzt.
Achtung Schatzsuche! Gerald entfente die Dielen, auf denen das Chorgestühl saß. Der erhoffte Schatz wurde jedoch nicht gefunden. Eine DDR-Mark war die ganze Ausbeute. Er behielt sie als Finderlohn. Doch noch ganz andere Schätze kamen zum Vorschein (nächstes Bild).
Wer vermisst:
  • einen sonntäglichen Infozettel (vier zur Auswahl)
  • das Notenblatt von "Nun danket alle Gott"
  • ein Johannesevangelium
  • einen Schnuller
  • ein Eisschirmchen
  • einen Luftballon
  • eine leere Gummibärchentüte
  • Reste eines Überraschungseies?

    Mehr hat sich nicht unter den Dielen angefunden. Für die vielen Jahre Gebrauch lässt das auf ein ordentliches Verhalten schließen.

  • Das war die dritte Woche. Noch 11 Wochen bis zur Einweihung.

    Unsere Baugenehmigung für die Erweiterung des Foyers soll sachlich schon bewilligt sein. Da sie aber noch nicht geschrieben werden konnte, warten wir immer dringender darauf. In der kommenden Woche soll die Sachbearbeiterin wohl aber da sein. Auch wenn das noch nicht dramatisch ist: Bitte betet doch mit, dass wir den Zeitplan gut einhalten können.
    Tauchet ein, tauchet ein, der Maler streicht die Wände fein.15.04.2009
    Ganz so weit ist es noch nicht. Zuerst müssen mit Spachtel und Kitt alle Löcher und Dellen weggemacht werden, damit die Farbe dann auf einen möglichst glatten und tragenden Untergrund aufgetragen werden kann.

    Da sind wir wieder...14.04.2009
    Nach den Ostertagen begannen heute wieder die Arbeiten auf der Baustelle.

    Gerald und Helmut turnten auf dem Gerüst in der Kapelle und demontierten alle Lampen. Die Lampen gehen nun zur Aufarbeitung und Versiegelung an eine Spezialfirma. Dann werden Lampen und Glühbirnen um die Wette strahlen. 
    Im Anschluss durchtrennten und entfernten sie alle überflüssigen Kabel auf der Rückseite von Haus 10. Dass daraufhin beim Pastor alle Lichter ausgingen hat sich nur kurz als Gerücht gehalten.
     
    In den Klos waren die Trockenbauer wieder da und verspachtelten die Platten.

    Baubericht 2. Woche 9.04.2009

    Es ist Gründonnerstag, 18.20 Uhr, und die Gerüstbauer sind immer noch am Arbeiten. Teilweise zu acht haben sie heute die Kapelle voll eingerüstet. So, dass unter dem Dach eine komplette Ebene eingezogen worden ist.

     

    Ein Blick nach oben.

    Die gereinigte Fassade. In der Sonne und von der Ferne sieht es gar nicht so schlimm aus.
    Da die Reinigungsarbeiten an der Straßenfassade von Haus 10 abgeschlossen sind, konnte die Folie wieder entfernt werden. Sonst wurden allen anderen Arbeiten in dieser Woche im Blog erwähnt. Nun sind zwei Wochen rum... Noch 12 Wochen bis zum Einzug.

    Nach Computeranimation wird unser Haus dann so aussehen. Die noch ausstehenden baulichen Veränderungen sind in diesem Bild jedoch nicht eingearbeitet.

    Das Geheimnis wird gelüftet 8.04.2009
    16.00 Uhr. Ortstermin des Bauausschusses. Anwesend die Architekten Gramse und Laatsch.

    Aufgabe: Welche Farben sollen das Haus 10 und die Fassaden im Hof bekommen?
    Hier sehen wir sie schon einmal. In diesen beiden Tönen werden die Fassaden gestaltet. Sie wirken warm, kräftig, aber nicht aufdringlich. Im Computer erstellte Bilder, die das Haus schon in den entsprechenden Farben zeigen, waren eine große Hilfe bei der Entscheidung. In der kommenden Woche beginnt der Maler.
    Die Firma Wasch - Masch reinigte heute das Klinkermauerwerk im Hof. Den Unterschied  von vorher zu nachher können die Bilder leider nicht darstellen. Aber man sieht es deutlich.

    Immer mehr Gerüste 7.04.2009
    Gestern wurden die ersten Gerüste in der Kapelle aufgestellt. Die Elektriker und Maler werden sie nutzen.
     

    Der Graben ist nun fertig. Da die Zeit eilte, wurde das von einer Firma gemacht. Da, wo wir mit der Spitzhacke arbeiteten, setzten sie einen großen Bohrhammer ein. Auf diese Idee muss man erst mal kommen... Das kann ja jeder :-)

    Als nächstes werden die Versorgungsleitungen in diesen Graben verlegt werden (Strom und Wasser).
    Auf das Stromkabel warten die Trockenbauer. Deshalb haben sie in der Decke noch ein paar Löcher gelassen, damit das Kabel dort noch eingezogen werden kann.

    Vielen, vielen Dank! 5.04.2009
    Hier seht ihr unser Gottesdienstausweichquartier für die nächsten Wochen. In der Gerberstraße, etwas zurückgesetzt, findet sich der CVJM Thüringen. Dort haben wir heute unseren ersten Ausweichgottesdienst gefeiert. Wir sind sehr froh, so ein gutes und nahes Quartier gefunden zu haben. Heute haben auch alle Besucher und Gäste gut reingepasst, ob das dann Ostern genauso sein wird, das wage ich zu bezweifeln.
    Im Gottesdienst haben wir heute ein Bauopfer zusammengelegt. Wir hatten es seit einigen Wochen angekündigt und dafür spezielle Tüten vorbereitet. Viermal im Jahr werden wir so ein Opfer einsammeln, um die restlichen Baukosten bestreiten zu können, die nicht durch feste Zusagen gedeckt sind. Wir gehen davon aus, dass in so einer vierteljährlichen Sammlung ein Betrag von 1.000 Euro zusammenkommen muss. Dann können alle Verantwortlichen gut schlafen. Und was ist heute reingekommen?
    Vielen, vielen Dank! Schon an den letzten beiden Sonntagen haben wir dafür etwas in unseren Kollekten gefunden. Mit der Sammlung von heute haben wir 2601,00 Euro bekommen. Das ist phantastisch. Habt alle herzlichen Dank, die ihr auf diese Art und Weise Euren Beitrag zum Bau leistet.
    Nach dem Gottesdienst sprach mich eine ältere Frau an, die sich schwer getan hat, die regelmäßige Zusage von 10,00 Euro pro Monat zu geben. Sie erzählte mir, dass sie seitdem sie das Geld gibt, auf ganz wunderbare Weise von ihren ganzen Schulden runtergekommen ist. Sie war voller Freude über die Liebe und den Segen, den sie als fröhliche Geberin von Gott bekommen hat.

    Uff... 4.04.2009
    Das war ein schweres Stück Arbeit. Im Durchgang von Haus 10 wurde der Putz mit den darunter liegenden Fliesen abgestemmt. Ab 9.30 Uhr war garantiert jeder Mieter wach.

    Das schwerste Stück Arbeit war jedoch der Graben, der zu den Vorderhäusern ausgeschachtet werden musste. Leider waren wir heute nicht so viele Helfer, so dass wir ihn nur zur Hälfte geschafft haben. Das war etwas enttäuschend. Mal sehen, wie und wann wir ihn fertig bekommen.

     

    Es waren auch keine leichten Gegner. Der härteste Gegner war unsere Kastanie mit ihren Wurzeln. Der Boden war darüberhinaus irgendwann einmal angefüllt worden, so dass viele Steine ein einfaches Graben unmöglich machten.
    Es wurde viel geräumt und geschraubt. Die Kapelle ist jetzt so vorbereitet, dass am Montag das Gerüst für die Maler und Elektriker aufgebaut werden kann. Die Technik ist ausgebaut. Der A-Kids Raum ist nun zum  Lagerraum umfunktioniert worden. Zwei Klaviere wurden weggetragen.
    Und diese vier wurden heute am innigsten geliebt. Das Essen war wieder wunderbar. Vielen Dank Euch!

    Baubericht 1. Woche 3.04.2009

    Wer den Blog in dieser Woche aufmerksam gelesen hat, konnte mitverfolgen, welche Arbeiten alle in Angriff genommen wurden.

    Die Installateure schließen heute den Einbau der Therme ab. Es ist eine Brennwertanlage, die uns helfen wird Energie einzusparen. Mit ihr werden die neuen Klo's geheizt und das Brauchwasser erwärmt. Sie ersetzt die alte Therme in der rechten Taufkammer.

    Zwei Tage hat es gedauert, bis alle Gerüste aufgebaut wurden. Nun ist eine Fassadenreinigungsfirma im Einsatz und bereitet die Fassaden für den Anstrich vor. Das ist ein schmutziges und feuchtes Unterfangen, wie man an der Schutzkleidung erkennen kann.

    Diesen Blick haben wir nun in unseren neuen Toilettentrakt. Alle Wände stehen und sind doppelt beplankt. Die Installateure und Elektriker haben vorher alle Versorgungsleitungen gezogen und in der nächsten Woche kommen wohl schon die Fliesenleger.

    Die Trockenbauer haben heute noch mit der Unterkonstruktion der Decken begonnen und werden diese Arbeit am Montag fortführen.


    Das war die Woche EINS nach unserem Auszug. Noch dreizehn Wochen bis zum Einzug.

    Und morgen, um 9.00 Uhr, sind wir dann wieder selber dran. Jede Hilfe ist willkommen. Es gibt leichte und schwere Arbeiten. Sehen wir uns?

    Ein Alien auf dem Bau... 2.04.2009

    ... wurde heute gesichtet. Wussten wir es nicht schon immer, dass Marsmännchen grün, gelb und orange sind?

     

     

    Das Geheimnis dieses Aliens erklärt sich so. Sucht euch zuerst einen Spiegel. Dann setzt euch mit dem Rücken zu Eurem Bildschirm. Im Spiegel könnt ihr daraufhin entziffern, zu welcher Firma dieser Alien gehört.

    Das ist doch mal ein hoch kreativer Firmenname. Gibt es Vorschläge für die anderen Handwerker? Vorschläge bitte unter Kommentare abgeben. Der beste Vorschlag wird mit einer kostenlosen Autoreinigung durch die Firma Wasch - Masch belohnt. Da bleibt garantiert nichts zurück...

    Als weitere Firma waren heute wieder die Elektriker da und zogen ihre Kabel für die Deckenbeleuchtung in den Klo's.

    Zu unseren Stammgästen gehören die Trockenbauer. Die Akustikdämmung in den Wänden ist einbebracht und bald sind alle Ständerwände verkleidet.
    Dass natürlich auch die Installateure wieder da waren brauchen wir gar nicht mehr zu erwähnen. Sie werkeln in der rechten Taufkammer und schließen dort eine neue Therme an. Damit heizen wir die Klo's und können auch das Taufwasser leicht und schnell erwärmen.

    Im übrigen haben wir am 17. Mai eine Taufe in der Gera und eine weitere Meldung schon für September in unseren neuen Räumen.
    Und gegen Feierabend kamen auch noch die Dachdecker. Der Ablauf über den Klo's musste neu gemacht werden.


    Danke Gott, dass wir für das alles so schönes und trockenes Wetter haben.

    Morgen gibt es wieder neue Bilder und hoffentlich auch vom kommenden Samstag mit großer Beteiligung von vielen.

    Da staunt der Laie... 1.04.2009
    ... und der Fachmann wundert sich!

    Auf eine geradezu einfache, geniale und besonders pfiffige Art und Weise wurde die Frage der Belüftung unserer neuen Klo's gelöst.

    Aber seht selbst...
     
     
     

    fleißig, fleißig...31.03.2009

    Die Orgel ist heute abschließend eingepackt worden. Es fehlt noch die rote Schleife.
    Die Gerüstbauer haben die Arbeiten abgeschlossen. Zur Straßenseite hin ist eine Folie aufgehängt worden, damit der Dreck bei den Reinigungsarbeiten nicht überall hinfliegt. Hoffentlich dauert diese Phase nicht zu lang, dass unsere Mieter bald wieder freien Blick haben.

    Die Farbe wird morgen in der Sitzung des Bauausschusses bestimmt.
    Auch die Rückseite bekommt einen neuen Anstrich. Im Hof stehen Gerüste, damit dort auch alle Fassadenarbeiten unfallfrei in Angriff genommen werden können. 
     

     
    Die Installateure haben alle Trägerelemente eingebaut. Der Trockenbauer hat schon einige Wände in den Klo's gezogen. Man sieht schon, wo man dann mal kann...

    Fortschritte überall30.03.2009
    Es tut sich heute eine ganze Menge auf unserer Baustelle.

    Seit heute Morgen wird das Haus 10 eingerüstet. Bald kommen die Maler und dann erstrahlt das Haus in neuen Farben. Welche es sind wird noch nicht verraten, doch werden es bestimmt keine anderen sein, als sie in unserem Logo sind.
    Ebenfalls ist der Orgelbauer Löbling heute Morgen mit zwei Mitarbeiterinnen gekommen. Sie bauen die Pfeiffen aus, damit unsere Orgel den Staub und die Feuchte der Bauzeit unbeschadet übersteht.

     

     
    Als dritte Firma rückten heute Morgen die Trockenbauer an, um die Leichtbauwände in den neuen Klo's aufzustellen.

    Es waren einmal ein paar Bänke...29.03.2009
    ...die seit mehr als 50 Jahren die Eben-Ezer Kapelle zierten. Sie waren von vielen geliebt und viele schöne Stunden wurden auf ihnen verbracht.

    Doch eines schönen Frühlingstages  machten sich viele Besucher auf und schraubten sie einfach ab. So auch diese holde Maid.
    Von ihren willigen Helfern waren die schönen Bänke in ein paar Minuten abgeschraubt und weggetragen.
    Und zurück blieb eine große Leere, wie sie sich schon lange nicht mehr gezeigt hatte.
    Selbst da, wo immer Bänke gestanden haben, war nun alles leer.
    So manch einer konnte davor nur die Augen verschließen und hoffte, dass ihn keiner dabei vergessen würde.
    Denn der Weg nach Bielefeld ist weit und von dort gibt es kein zurück.
    Und warum das Ganze? Nein, nicht deswegen.

    Es bleibt spannend!

    Zum letzten Mal...28.03.2009
    ... kann man morgen diesen Blick haben. Nach dem Gottesdienst werden die Bänke abgeschraubt und verladen. Für manche sicher auch mit einigem Wehmut. Wie wird der Raum wohl am 5. Juli aussehen, wenn wir die Einweihung feiern?

    Die Schippe wartet auf Dich!!!!27.03.2009
    Noch liegt sie da. Noch wartet sie. Aber nicht mehr lange. Am Samstag, den 4. April, suchen wir wieder jede Menge starke Arme und zupackende Hände, die diese Schippe bewegen wollen. Ein langer Graben muss ausgehoben werden. Spitzhacke, Axt und Spaten werden sicher auch zum Einsatz kommen.

    Aber wir brauchen nicht nur manpower. Denn wenn wir schon mal da sind, wird es uns auch an anderweitiger Beschäftigung sicher nicht fehlen. Die alte Kapelle muss soweit vorbereitet werden, dass die Arbeiten in ihr starten können. Wir brauchen also am 4. April jede Menge Leute, die darauf warten, so richtig loszulegen.

    Spaß und Freude ist garantiert, wenn wir da an die letzten Baueinsätze denken.

    Dann suchen wir auch noch andere, die sich um die Verpflegung kümmern. Ich erinnere mich da an diesen einen Kuchen..., und das Sauerkraut..., die Pizza..., die Suppe...!

    Wir sehen uns.
    Ein besonderes Tütchen26.03.2009
    Am vergangenen Sonntag wurden an alle Gottesdienstbesucher diese Tüten verteilt. Viermal im Jahr wollen wir mit ihnen ein besonderes Bauopfer einsammeln. Das erste Mal am 5. April, wenn wir ebenfalls das erste Mal in den Räumen des CVJM (Gerberstr. 14a) Gottesdienst feiern.

    Viele haben sich inzwischen zu festen Spenden verpflichtet. Viele konnten das aber auch nicht. So sind wir ganz gespannt, wieviel Geld wir auf diese Art und Weise noch zusammenlegen werden. Um alle Wünsche erfüllen zu können, müssten pro Quartal ca. 1.000 Euro auf diese Weise hereinkommen. Wir sind sehr gespannt, ob uns das regelmäßig gelingen wird.

     

     

    Es gibt sie auch in blau, orange und gelb. In allen Logofarben.  

    Die Optik stimmt25.03.2009
    Bevor die Straßenfassade von Haus 10 gemacht wird, war es notwendig, die beiden Schaufenster in ihrer Optik anzupassen.
    Innerhalb von sechs Stunden war das alte Schaufensterelement, das noch die Eisdiele gesehen hatte, ausgetauscht. Nun stimmt die Ansicht. Links und rechts ist kein Unterschied mehr.
     
    Das Glas kommt  
     
     
     
     
    Fertsch!  

    Die Klo's wurden geputzt24.03.2009
    Heute wurden die Putzarbeiten in den neuen WC's abgeschlossen. Es ist schon sehr interessant, wie ein neuer Estrich und ein glatter Putz einem alten Raum ein ganz neues Angesicht geben.

    (drei Bilder)
     
     

    Zuwachs im Finanzausschuss21.03.2009
    Dieses Bild ist noch nachzureichen.
    Vor drei Wochen haben Manuela und Mario Schiller einen zweiten Sohn bekommen.

    Michel heißt er. Ob er sich so, wie der aus Lönneberga entwickelt, muss noch abgewartet werden. Wir werden jedenfalls keinen extra Schuppen zum Schnitzen von Holzmännchen bauen.

    Wir freuen uns über die Mitarbeit von Mario im Finanzausschuss und seine Kompetenzen als Banker, die er einbringt.

    Gott segne Euch als Familie.
       

    Bitte Platz nehmen!20.03.2009
    So hieß es in den letzten Wochen für zwei Gruppen in unserer Gemeinde. 10 Stühle standen bereit. Welches Modell wird unsere Bänke ablösen? Wegen der langen Lieferzeit musste nun schon die Entscheidung fallen.
    Nachdem fünf Stühle schnell aus dem Rennen waren, seht ihr hier die Kandidaten für die Endrunde von DSDS (Deutschland sucht den Superstuhl). Neben dem Bauausschuss gab es auch eine Sonderversammlung unserer Senioren, die nach ihrer Meinung und ihrem Sitzempfinden gefragt wurden.
    Dabei durfte man sich nicht von den Farben leiten lassen, denn sie sind alle veränderbar.
    Die Entscheidung wurde getroffen und 250 Stühle sind bestellt.
    Wer noch einmal nachsitzen will ist im Gemeindebüro herzlich willkommen!
    Der Siegerstuhl (Germanys next Topchair) steht in der Mitte. Die Farben sind noch geheim. Armlehnen wird er auch nicht haben.

    Nun fehlen noch die Fliesen19.03.2009
    Heute rückten wie angekündigt die Estrichleger an. Es ist immer wieder gut zu sehen, wie trotz der begrenzten Parksituation alle Materialien und Geräte ihren Platz finden.
    So ist der Estrich schön glatt. Nun braucht es drei Tage, bis man ihn betreten kann. Die nächsten Firmen kommen erst am Montag. Dann geht es weiter.
    Für Fliesen ist es jedoch auch dann noch zu früh. 28 Tage muss der Estrich  trocken und aushärten. Dann darf man ihn bekleben.

    Morgen kommt der Estrich18.03.2009
    Nachdem nun die verschiedensten Handwerker ihre Leitungen und Kabel gezogen haben wird morgen alles unter einem neuen Estrich verschwinden.
    Die neuen WC's werden so immer besser vorstellbar. Nach Fertigstellung haben wir dann auch noch ein Duschbad und ein behindertengerechtes WC.

    Die erste Firma...10.03.2009





    Durch diese Tür
    geht keiner mehr!






    ...ist angerückt
    und macht schon
    kräftig Rabatz
    in den alten Toiletten.










    Hier geht´s "für kleine Mädchen"
    (aber erst in 4 Monaten)!

    Interview mit unserem Architekten (2) 6.03.2009
    Teil 2 des Interviews mit Uwe Latsch

    Gibt es etwas, was Sie versuchen in diesem Projekt umzusetzen, von dem Sie denken, dass es unserem Gemeindehaus gut tun würde?

    Ich habe da meine Ideen und die bringe ich auch ins Gespräch. Die Gemeinde hat jedoch in ihrer Entscheidung den Vorrang. Ich erlebe unser Gespräch als ein Geben und Nehmen. Es wird alles gut ausdiskutiert.

    Haben Sie Wünsche an die Bauzeit? An oder für uns?

    Ich wünsche mir, dass wir weiter so gut als Team zusammenarbeiten. Der Einsatz an Eigenleistung, der kurzfristig geleistet wurde, hat mich beeindruckt. Ich will alles dafür tun, dass so wenig wie möglich schief läuft.

    Wann feiern wir Einweihung?

    Nun da sind ihre Vorgaben klar. Ende Juni. Nach Pfingsten beginnen die Arbeiten im Hof. Wenn das Wetter mitspielt sehe ich kein Problem.

    Vielen Dank für das Gespräch


    Interview mit unserem Architekten (1) 5.03.2009
    Interview mit Uwe Latsch

    Haben Sie, bevor wir Sie als unseren Architekten beauftragt haben, schon Kontakt oder Kenntnis von unserer Gemeinde oder unserem Gebäude gehabt?

    Persönlich nicht. Doch gibt es in der Vergangenheit zwei Berührungspunkte. Der erste ist: Die ‚Großmutter’ meiner Partnerin war aktives Mitglied in Ihrer Gemeinde. Wie meine Partnerin hieß sie auch Gramse. Das muss schon 40 Jahre her sein. Die zweite Berührungslinie: Der Schwiegervater meiner Partnerin war Anfang der 80er Jahre der Dombaumeister Erwin Gramse. Der kannte aus der Zusammenarbeit Ihren Heiner Strohmann.

    Was war Ihr erster Eindruck von unserem Gebäude und seiner Lage?

    Ganz offen. Das alles hatte für mich den Charme von einem Hinterhaus mit einer Fabrikarchitektur, wie es für viele Hinterhöfe in Erfurt typisch ist. Also nicht so angenehm. Inzwischen kann ich dem aber auch viel abgewinnen und sehe es viel positiver. Wenn ich zu Beginn unbedingt eine bauliche Öffnung zur Straße favorisiert habe ist das nicht mehr so stark ausgeprägt, weil ich die Vorteile sehe.

    Was war Ihr erster Eindruck von den Verbindungsleuten, dem Bauausschuss unserer Gemeinde?

    Es war ein sehr positiver Eindruck. Ich habe da sehr angenehme Partner. Das will ich auf jeden Fall unterstreichen. Man kommt mit ihnen zum Ziel.

    (Morgen kann man hier den zweiten Teil des Interviews lesen)
       

    Ganz andere Container 4.03.2009
    Ganz andere Container stehen in dieser Woche auf dem Anger.

    In den Containern kann man sich 12 authentische Lebensberichte anschauen, welche Menschen aus unterschiedlichen Lebenssituationen zeigen, die ins Zweifeln gekommen sind, bzw. ihr Leben in Frage gestellt haben. Alle diese Menschen sind auf ihre eigene Art und Weise durch ihre Begegnung mit Gott ins Staunen geraten und haben Antworten gefunden.
    Wenn wir unser Gemeindehaus sanieren, dann geht es uns auch um dieses Ziel. Menschen sollen Gott begegnen. Schöne und ansprechende Räume sollen die Einladung dazu unterstreichen und einen positiven Ersteindruck vermitteln.
    Vor Anger 1


    Alles Besenrein 3.03.2009
    Nun ist alles so weit vorbereitet, dass in der kommenden Woche die Elektriker, Maurer und Installateure kommen können.

    Und weil man schon mal da war wurde auch gleich der Fußboden im Foyer in Angriff genommen. Doch keine Angst. Nur da, wo es noch nicht stört oder behindert. Alte Balken kamen zum Vorschein.
    Erste Schritte auf dem Weg zu einem schönen großen Foyer

     
     
    Und jetzt ist Feierabend.  

    Kräftig auf den Putz gehauen 2.03.2009
    So flog der Putz von der Wand Noch einmal trafen sich heute 10 Männer, um die Entkernung fertig zu stellen, damit die Firmen am Montag mit der Neuerstellung der WC's beginnen können. Zum Glück gibt es starke Bohrhämmer, die den Putz von den Wänden fliegen ließen.

    Wieder hat es großen Spaß gemacht, wenn ein Sozialpädagoge, ein Chemiker, ein Richter, ein Pastor, 4 Rentner, ein Polizist und ein Lehrer in einen Arbeitsbereich eintauchen, den sie alle als großes Abenteuer sehen.

    Die Verpflegung war wieder genial. Was auf dem Tisch stand war Frühstück, Mittag, Kaffee und Abendbrot in einem.

     
    Auch die Mauer musste dran glauben
     
       
     Jeden Morgen hol ich aus der Werkzeugkammer meinen Presslufthammer und dann mache ich Rabatz...
     
       
    Waldemar Koch: "Ich habe das aufgebaut, dann muss ich es auch wieder beseitigen."
     
       
     Beim Beseitigen der Biomasse.
     
       
     man at work
     
       
     Der neue Zugang zu den WC's. Noch etwas klein.
     
       
     Wer ist der Architekt?
     

    Kosten 250.000 Euro. Und wer bezahlt das alles? 1.03.2009
    Diese Frage stellt sich zur Zeit intensiv der Finanzausschuss. Der Bauauschuss hat sich nach viel Arbeit und Planung festgelegt, dass unser Projekt 250.000 Euro kostet. Mit dieser Summe kann das erreicht werden, was wir uns vorgenommen haben. Am kommenden Sonntag wollen wir als Finanzausschuss beraten, ob wir das verantworten können.

    Wir sind begeistert über die Opfer- und Spendenbereitschaft aus der Gemeinde.
    In unserer Baukasse befinden sich augenblicklich 90.000 Euro. Über die festen Spendenzusagen in den nächsten Jahren sehen wir uns in die Lage versetzt 90.000 Euro als abgesichertes Darlehen aufzunehmen. 25.000 Euro wird die Hauskasse zu diesem Projekt beisteuern. Somit fehlt uns also noch eine Summe von 45.000 Euro. Wird das reinkommen? Dazu brauchen wir monatlich 500 Euro Spenden.

    Hinsichtlich der weltweiten Finanzkrise wäre uns viel wohler, wenn wir zur Absicherung dieser Summe noch ein paar feste Spendenzusagen für die nächsten Jahren bekommen könnten.

    Mit 10 Euro im Monat werden wir in die Lage versetzt, 1.000 Euro zu finanzieren.

    Wer hiflt mit? Vielen Dank, dass ihr diese Frage nun bewegen werdet.

    Rückmeldungen in dieser Woche bitte an Udo oder Mario.

    Der große kleine Wurf! Es geht los28.02.2009
    Am 28. Februar fand der erste Baueinsatz statt. Ziel war es, den alten WC-Trakt zu entkernen. Insgesamt fünf Container Schutt werden abgefahren.
    14 starke Männer trafen sich und erledigten die Sache. Auch die Verpflegung stimmte.
    Zum Schluss klopften sie sich alle gegenseitig den Staub aus den Klamotten und strahlten sich an, denn sie hatten gemeinsam viel bewegt.
    Mal sehen, wer morgen alles Muskelkater hat.

    Was passiert dahinter?

    Von hier sieht man auch nichts. Also rein!

    Allerdings sieht man bei dem Staub auch nicht mehr!

    Die Schubkarrenbrigade. Nur zum Foto waren sie mal nicht am Flitzen.

    Zum Schluss wurden die Karren zu dritt hochgestemmt.

    Einer durfte nicht fehlen! Waldemar Koch (83 Jahre)

    Hier gibt es powerfood!

    Zubereitet von Ulrike Bölter und Ursel und Heiner Strohmann.

    So sieht es nun aus. Jetzt kommen die neuen Fliesen.